Glossar

Tintenstrahldrucker

	

[englisch: Ink-jet Printer]

Unter dem EDV Begriff Tintenstrahldrucker versteht man in der Regel einen anschlagfreien Drucker der zu den Zeilendruckern gehört. Tintenstrahldrucker besitzen einen mit einer Reihe von Düsen bestückten Druckkopf, der auf einer Schiene befestigt ist. Beim Drucken wird der Druckkopf über die ganze Papierbreite bewegt, wobei winzige Tintentröpfchen auf das Papier gespritzt werden. Beim Tintenstrahldruck werden zwei Arten unterschieden, zum einen das Bubble-Jet-Verfahren und zum anderen das Drop-on-Demand-Verfahren.

Beim Bubble-Jet-verfahren befindet sich vor jeder Düse ein Heizelement, wobei durch Erhitzen der Tinte ein Teil verdampft und der andere Teil in Tropfenform auf das Papier geschleudert wird. Beim Drop-on-Demand-Verfahren bestehen die Düsen aus einem verformbaren Material und sind von einem Stückchen Piezo-Keramik umgeben. Diese Piezo-Keramik verhält sich ähnlich wie ein piezoelektrischer-Kristall. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung verbiegt sich das keramische Material schlagartig, wodurch die Düse zusammengepreßt und ein Tröpfchen Tinte gegen das Papier geschleudert wird. Unmittelbar danach weitet sich die Düse wieder und saugt damit Tinte aus der Patrone. Die Druckqualität von Tintenstrahldruckern ist wesentlich besser als die von Nadeldruckern jedoch nicht so gut wie die eines Laserdruckers. Jedoch stellen Farb-Tintenstrahldrucker eine preiswerte Alternative zu anderen Druckerarten dar.

Topologie

Die Topologie bezeichnet bei einem Computernetz die Struktur der Verbindungen mehrerer Geräte untereinander, um einen gemeinsamen Datenaustausch zu gewährleisten. Die Topologie eines Netzes ist entscheidend für seine Ausfallsicherheit!

Touchscreen

[auch: Touch Screen; wörtlich: Kontaktbildschirm, Sensorbildschirm ]

Bei dem EDV Begriff Touchscreen bzw. Touch Screen handelt es sich um ein Eingabegerät mit berührungsempfindlichem Display, Bildschirm oder Monitor. Je nach Anwendungsgebiet und Einsatzbereich unterscheidet man 3 verschiedene Touchscreen-Sensoren. Touchscreens mit Lichtsensoren, Spannungssensoren und Bewegungssensoren. Haupteinsatzgebiet von Touchscreens ist der Einsatz als Bedienungselemente an Orten an denen der Einsatz des Eingabegeräts Mouse bzw. Maus nur schwer möglich ist. Durchgesetzt haben sich Touchscreens bei Mobilgeräten wie PDA, Notebook, Palm, TFT, Controller, Laptop, Organizer, Telefon und Kleincomputer die aus Platzgründen über keine Tastatur verfügen. Weitere Einsatzgebiete sind mobile Stationen und Automaten wie Fahrscheinautomaten und Fotodruck-Stationen. Die Technik von Touchscreens beruht auf ein gitterförmiges Netz aus Drähten die auf Druck reagieren. Durch die elektrischen Impulse die durch den Druck erzeugt werden, wird die Druckstelle berechnet. Der Druck mit einem Zeigestift oder dem Finger auf das Touchscreen gleicht dem Klick mit der Maus. Ein kurzes zweimaliges drücken mit Pen oder Finger erzeugt den sogenannten Doppelklick. Häufig wird auf dem Display eine virtuelle Tastatur abgebildet mit deren Hilfe man Texte verfassen kann.

TRIM

Der TRIM-Befehl kommt in einer SSD-Festplatte zum Einsatz. Eine SSD unterscheidet sich vollkommen in ihrer Funktion von einer handelsüblichen Festplatte. Den Unterschied macht hier der verwendete Flash-Speicher aus. Flash-Speicherzellen lassen sich nämlich nur dann verzögerungsfrei beschreiben, wenn sie vorher sauber gelöscht worden sind. Das übernimmt in einer SSD der eingebaute Controller, welcher stets den Zustand der Speicherzellen überprüft und bei Bedarf diesen auf 0 setzt und somit löscht. Während also "alte" SSDs bei Schreibzugriffen langsamer werden, weil sie mangels TRIM eben bei Schreibvorgängen zuerst die Flash-Zellen auf 0 setzen müssen, übernimmt diese Aufgabe bei modernen SSDs die TRIM-Logik eines Controllers, welche diese Löschvorgänge automatisch im Hintergund ausführt, ohne dass der User etwas davon merkt. Hierbei müssen allerdings auch das Betriebssystem und die installierten Treiber mitspielen.

Trojaner

Unter einem Trojaner, auch als trojanischen Pferd bezeichnet, versteht man ein Programm, das neben seiner eigentlichen Funktion noch weitere, unbekannte Funktionen aufweist. Bei seiner Ausführung richtet ein trojanisches Pferd Schaden »von innen« an. Dabei werden Datenbestände und Passwörter ausspioniert und über das Internet versendet, ebenso aber auch Systemkonfigurationen verändert oder gelöscht. Trojaner missbrauchen Computer und rüsten in diesen zusätzliche Funktionen nach, mit denen sie Zugangsdaten, Passwörter und Seriennummern erfassen oder die Remote-Eigenschaften und die Systemadministration beeinträchtigen, so beispielsweise als Spyware, zur Aussendung von Spams oder für Angriffe auf Server.

Trojaner verbreiten sich über Anhänge von E-Mails, aber auch über Tauschbörsen.

Trojaner kann man dadurch verhindern, indem man keine Software aus unbekannten Quellen auf seinen Computer lädt oder diese vorher durch einen Virenscanner checkt.

UHD

Ultra High Definition zeigt die vierfache Bildpunktzahl von High Definition. Um die Datenmenge für die Übertragung zu reduzieren, wird das Datenreduktionsverfahren HEVC zum Einsatz kommen. DVB-C2 und -T2 sind mit den Techniken kombinierbar, wobei neue Empfangsgeräte notwendig werden.

UKW

Ultrakurzwelle oder auch FM, kann man mit jedem herkömmlichen Radio empfangen

UMTS

[Abkürzung für Universal Mobile Telecommunications System; ähnlich: GPRS, GSM]

Bei der EDV Abkürzung UTMS handelt es sich um einen 1998 von der ETSI (Abkürzung für European Telecommunications Standard Institute) vorgestellten Breitband Mobilfunkstandard der 3. Generation (G3). Der UMTS-Mobilfunkstandard soll in Zukunft (Stand: 2004) den weitverbreiteten Mobilfunkstandard GSM ersetzen. Zu den wesentlichen Leistungsmerkmale von UMTS gehört die Übertragung von Sprache und Audiodaten, die Übertragung von multimedialen Inhalten sowie der schnelle Zugriff auf komplexe und aufwendige Internetseiten. Der UMTS-Standard ermöglicht Datenübertragungsraten von 364 KBit/s bzw. 45 KB/s bis hin zu 2 MBit/s bzw. 250 KB/s (Kilobyte pro Sekunde), wodurch die Streaming Video und Audio Übertragung, sowie Bildtelefonie ermöglicht wird.

Diese Übertragungsraten erreicht UMTS durch den asynchronen Transfermodus kurz ATM-Verfahren und dem sogenannten Codemultiplexverfahren. UMTS-Hotspots existieren bereits an Flughäfen und Bahnhöfen, jedoch für die flächendeckende Umstrukturierung muss die bestehende GSM-Netztechnik langsam durch die UMTS-Netztechnik ersetzt werden. Die im Jahr 2000 vergebenen UMTS-Lizenzen gingen an T-Mobil, Vodafone, Mobilcom, Group 3G, O2, Eplus und VIAG.