Glossar

Cache
[der; aus dem französischen; cacher=verbergen, verstecken] Als Cache bezeichnet man in der EDV ein sogenannten Pufferspeicher, der die Arbeit des Prozessors bzw. Zugriffe auf Datenträger wie zum Beispiel der Festplatte beschleunigt. Prinzipiell unterscheidet man den Prozessor-Cache, der zwischen Prozessorregistern und Hauptspeicher puffert und dem Disk-Cache, einem Teil des Arbeitsspeicher der die Daten von der Festplatte als Kopien aufnimmt. Im wesentlichen basiert die Arbeitsweise des Cache darauf, dass auf einem schnelleren Speichermedium Daten aus einem langsameren Medium sozusagen auf Vorrat zwischengelagert werden. Dabei können die Daten, wenn auf diese zugegriffen wird, mit einer höheren Zugriffsgeschwindigkeit aus dem Speichermedium abgerufen werden. Neuere Festplatten und auch CD-ROM, sowie DVD Laufwerke besitzen einen internen Cache, der über einige MByte Speicher verfügt. Eine Software-Lösung ist die Disk-Cache, dabei werden die zuletzt gelesenen Daten in den dafür reservierten Bereich im Cache-Speicher abgelegt. Sobald der Prozessor auf diese erneut zugreift, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese dem schnelleren Arbeitsspeicher und nicht der im Vergleich langsamer arbeitenden Festplatte entnommen werden können. Sobald der Pufferspeicher voll ist, werden die Daten überschrieben die sich dort am längsten befinden, sozusagen die Ältesten. Ursprünglich wurden nur Lese-Zugriffe gecached, heute ist dank den komplexen Cache-Tools auch die Möglichkeit gegeben Schreibzugriffe zu puffern.
CCU
Die CCU sorgt als lokales Herzstück in Ihrem Smart-Home-System von eq-3 (Homematic) für die gesamte Kommunikation zwischen Homematic IP- und/oder Homematic-Geräten. Zahlreiche, individuelle Konfigurations- und Steuermöglichkeiten, die teilweise nur über die CCU in der bewährten Bedienoberfläche „WebUI“ umsetzbar sind, machen das System extrem vielseitig.
Celeron
Bei dem EDV Begriff Celeron handelt es sich um eine CPU bzw. Prozessor Produktlinie des Chipherstellers Intel. Celeron-Prozessoren zeichnen sich durch ihren geringen Preis aus und werden aus diesem Grunde von Firmen in großen Stückzahlen für den Einbau in Büro Rechner gekauft. Die Celeron CPU besitzt im Vergleich zu Prozessoren der Pentium-Familie eine reduzierte Taktfrequenz, einen verkleinerten Level-2 Cache und es fehlen der Celeron-Familie wesentliche Funktionen wie zum Beispiel das Hyperthreading oder andere Stromspartechniken. Im Vergleich zu der Pentium-Produktlinie liegen die Leistungseinbußen der Celeron-Familie bei 15% bei gleicher Taktfrequenz.
Centrino
Bei dem EDV Begriff Centrino-Technologie handelt es sich um eine von der Firma Intel seit 2003 vertriebene spezielle Technologie für den Einsatz in portablen Computersystemen wie zum Beispiel Barebone, Laptop oder Notebook-Systeme. Die Centrino-Technologie zeichnet sich durch ihre im Vergleich zu anderen Prozessoren geringeren Stromverbrauch und dadurch resultierende geringere Wärmeentwicklung aus. Die 3 wesentlichen Komponenten der Centrino-Technologie sind der Pentium M Prozessor, der Intel 855-Chipsatz (i855) und das WLAN-Modul Intel Pro/Wireless 2100. Die WLAN-Komponente Intel Pro/Wireless 2100 unterstützt den IEEE 802.11a und IEEE 802.11g und erreicht damit Funkübertragungsraten bis zu 54 mbps (MBit pro Sekunde). Komplettsysteme mit Centrino-Technologie werden von den Firmen Acer, Asus, Toshiba, Sony, Dell, Samsung, Siemens, IBM, VAIO, Fujitsu, Aldi und Hewlett-Packard vertrieben.
Client
[wörtlich: Klient, Kunde; Gegenstück: Server] In einem Netzwerk bezeichnet man als Client die einzelnen Arbeitsplatz-Rechner bzw. Arbeitsstation, die Dienstleistungen, Daten oder den Zugriff auf Peripheriegeräte vom Server anfordern. Der Client hat in der Regel deutlich weniger Zugriffsrechte als der Server. Bei einem Online-Dienst ist der Client ein Computer, der Verbindung mit dem Informationsdienst aufnimmt und dort Dienstleistungen anfordert. Zu diesen Dienstleistungen gehören zum Beispiel Download von Dateien, der Versand oder Empfang von Nachrichten, oder die Recherche in Datenbanken.
Cluster
[der; wörtlich: Gruppe, Anhäufung, Traube] Als Cluster bezeichnet man die kleinste Speichereinheit, in der ein Betriebssystem Daten auf einem Datenträger speichert. Ein Cluster umfaßt in Abhängigkeit von der Speicherkapazität des Datenträgers eine bestimmte Anzahl von Sektoren, und jeder Sektor belegt dabei eine bestimmte Anzahl von Byte. Je größer ein Cluster ist, desto höher ist die Speicherplatzverschwendung, da beim Speichern einer Datei ein Vielfaches eines Clusters auf einem Datenträger belegt wird. Durch eine Unterteilung der Festplatte, dem sogenannten Partitionieren, besteht die Möglichkeit die Cluster-Größe zu reduzieren. Dadurch wird jede Parition zu einem eigenen Laufwerk. Neue Betriebssysteme bieten wesentlich mehr Speicheradressierungsmöglichkeiten, wodurch auch viele kleine Cluster erlaubt werden die weniger Speicherplatz verschwenden.
Cookies
Eigentlich sind es ja Kekse. Cookies sind kleine Textdateien in Web-Browsern, die ein Webserver an einen Web-Browser schickt. Darin wird das Verhalten des Nutzers registriert: die Passwörter, persönliche Daten des Nutzers, welche Webseiten er am häufigsten aufruft usw. Die Dateien werden im Hauptspeicher zwischengespeichert, beim Schließen des Browsers in einer Textdatei abgelegt und beim nächsten Aufruf des Servers wieder aufgerufen. Dies erleichtert Login-Prozeduren, kann aber auch benutzt werden, um Nutzungsgewohnheiten eines Besuchers zu protokollieren und Benutzerprofile zu erstellen, die für die Einblendung von Werbebannern genutzt werden können.
CRM
Die drei Buchstaben CRM stehen für die englischen Worte: „Customer – Relationship - Management“ auf Deutsch Kunden-Beziehungs–Management. Unternehmensaktivitäten sind auf langfristige Kundenbeziehungen ausgerichtet, um den Erfolg des Unternehmens zu steigern. Es werden relevante Daten von Kunden und alle Transaktionen mit diesen Kunden in Datenbanken gespeichert. Diese Daten werden integriert und aufbereitet, so dass sie im Unternehmen an jeder Stelle in der passenden Zusammenstellung aktuell zur Verfügung stehen
Dateisystem
[englisch: file system; auch: Dateiverwaltungssystem; ähnlich: verteiltes, installierbares Dateisystem] Bei dem EDV Begriff Dateisystem oder Dateiverwaltungssystem handelt es sich um einen wesentlichen Bestandteil eines Betriebssystems. Das Dateisystem bzw. Dateiverwaltungssystem bestimmt in welcher Form Dateien auf dem Datenträger gespeichert, verwaltet und verarbeitet werden. Zur Verwaltung, Speicherung und Verarbeitung definiert das Dateisystem anhand von Richtlinien bzw. Konventionen die Länge von Dateinamen (Dateibezeichnung + Dateikennung), Größe der Cluster und Partition, Zugriffsrechte, Sicherheitseinstellungen, Attribute sowie die Organisationsform der Datenträger und die Organisation von Speicherzugriffen. Die wichtigsten Dateiverwaltungssysteme sind FAT (Abkürzung für File Allocation Table; deutsch: Dateizuordnungstabelle, Dateibelegungstabelle), FAT12, FAT16, FAT32, VFAT, NTFS (Abkürzung für New Technology File System; wörtlich: Neue Dateisystem-Technologie), HPFS, HFS (Abkürzung für Hierarchical File System; wörtlich: hierarchisches Dateisystem), HFS+, ext2fs und CDFS. Man unterscheidet 2 Arten von Dateisystemen zum einen Dateisysteme die auf dem Datenträger durch Formatierung bzw. Konvertierung aufgebracht wurden und zum anderen Dateisysteme, die durch einen Gerätetreiber beim Systemstart geladen werden müssen. Letztere bezeichnet man als installierbare Dateisysteme (englisch: installable file system, Abkürzung: IFS), zu denen zum Beispiel die Dateisysteme FAT32, CDFS, NTFS und HPFS gehören. Ein Rechnersystem das auf einem physikalischen Laufwerk (z.B. Festplatte) mit mehrere Partitionen und verschiedenen Dateisystemen zugreift, bezeichnet man als sogenanntes Multiboot-System.
DDNS
DDNS, DYNDNS - oder ein dynamischer Domain Name System-Eintrag bewirkt, dass ein Rechner, der eine wechselnde IP-Adresse besitzt, immer über den selben Namen angesprochen werden kann. Dieser Name ist ein normaler Domainname. Bei der Definition dieses Domainnamens redet man über das Anlegen eines Hosts. Um einen DYNDNS-Eintrag in den Nameservern zu aktualisieren, wird ein DYNDNS-Client installiert, dies ist ein Programm, das sich automatisch bei einem IP-Wechsel mit dem DYNDNS-Server verbindet und seine neue IP-Adresse übermittelt. Aktuelle Router haben diesen Client bereits integriert. KAPA betreibt eigene DDNS-Server in Deutschland.